Wie alles begann

Die Geschichte unserer Münzpresse

Spindelpresse Nr 1
Unsere erste Münzspindelpresse ist bereits in Rente und deshalb im vereinseigenen sehenswerten Museum des „Historiengewölbes“ unterhalb des Rathausturmes zu sehen.

So stand unsere erste Spindelpresse in einer Scheune. Die Münzpresse hat relativ kleine Ausmaße, ist aber sauschwer. Sie brachte mit dem Untergestell gut und gerne 300 kg auf die Waage. Sie steht im ‚Altersruhesitz‘ in unserem vereinseigenen Museum, dem Historiengewölbe, direkt unter dem Rathausturm.

Das einzige, das wir beim ersten Anheben an Vorteil gesehen haben, war, dass die Münzpresse sicher nicht so leicht geklaut werden würde.

Dann haben wir ein Konzept entwickelt und es dem Hauptausschuss des Festspiels zur Entscheidung vorgelegt. Zu unserer Überraschung, aber auch zu unserer großen Freude, ist dieses Konzept, mit dem wir nun an Pfingsten 2005 zum ersten Mal an die Öffentlichkeit gingen, vom Vorstand und Hauptausschuss des „Meistertrunks“ einstimmig angenommen und genehmigt worden ist.

 

 

 

 

Die Anfänge

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Tillys Einzug in Rothenburg ob der Tauber – Alte Postkartenansicht, ca. 1920

2001 und 2002 hatte das Festspiel „Der Meistertrunk“ die Münzpresse an verschiedenen Stellen zu den Pfingstfeierlichkeiten ausprobiert, ohne allerdings groß darauf aufmerksam zu machen in den verschiedenen Prospekten und Festschriften. So „dümpelte“ das Projekt Münzpresse vor sich hin.

Wir fanden dies schon vom damaligen Aufwand her schade und wollten diese seltene und außergewöhnliche Münzspindelpresse in passender und geeigneter Form in die Feierlichkeiten um die Legende des „Meistertrunk“ einbauen.

 

Unser Konzept

Die wesentlichen Inhalte:
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Münzen selbst prägen
Interessierte (Einheimische und Touristen) prägen ihren „Rothenburger Kupferpfennig“ unter fachlicher Anleitung auf dem historischen Nachbau einer Münzspindelpresse selbst. So wird das Münzhandwerk und die Technik des Münzprägens erlebbar und im wahrsten Sinne begreiflich gemacht.

 
 
 
 
 
 

Reichsstadttage 2014_JoE_312Kindern und Erwachsenen Müzhandwerk erlebbar machen
Kinder – und auch Erwachsene – können in Gewandung ihre eigenen ledernen Geldbeutel unter Anleitung geschulter Pädagogen (Erzieherinnen und Erzieher, Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger und Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspfleger) erstellen, um so das Geschehen der Münzpräger anschaulich zu erleben.

 

 

 

 

 

 

Pfingsten 2013_Marktplatz_JoE_019Authentisch auftreten
Die „Münzer von Rothenburg ob der Tauber“ treten in historisch fundierter und maßgeschneideter Gewandung auf. Die Requisiten sind weitestgehend historisch und dem Zeitalter um 1631 angemessen.

Verantwortlich für unsere Gewandungen ist Eva Ehnes, die sich seit über einem Jahrzehnt als Autodidaktin der Materie fachkundig widmet und als „Die Onolzbacherin“ unsere Gewandmeisterin ist.

 

 

 

 

 

 

Münzer - Reichsstadttage 2015_JoE_139Kochen wie früher
Um einen weiteren Aspekt hat sich das Tun der „Münzer von Rothenburg ob der Tauber“ erweitert. Wir kochen auf Gerätschaften aus der Zeit um 1620/30 auf offenem Feuer. Der pragmatische Hintergrund: wir müssen die Münzer satt bekommen. Sie arbeiten ja auch hart.

Und wenn wir das schon machen, dann so, wie es um die Zeit um 1620 überliefert wurde. Da haben wir uns in der letzten Zeit richtig schlau gemacht und entsprechende Materialien angeschafft.

Das ist unser aktueller Speysenplan.

 

 

 

Die Umsetzung

VerkaufswagenMit großer Unterstützung der Vorstandschaft ist uns ein langer Unterstand gebaut worden, um Münzer, Münzen und Münzpräge vor Sonne und Wind zu schützen.

Vielen Dank auch ganz besonders den damaligen Zeugmeistern und dem Kassier des Festspiels.

 

 

Werden Sie unser Sponsor

Bei allem Engagement der Münzer von Rothenburg ob der Tauber geht auch bei diesem Projekt nichts ohne das liebe Geld und materielle Unterstützung. Denn: wir wollen uns eine „Münz-Manufaktur“ bauen lassen: ein kleines, zerlegbares Fachwerkhaus (ca. 6x4m), mit dem wir deutlich machen können, wie Münzer vor ca. 400 Jahren gearbeitet haben.

Wenn Sie uns finanziell unterstützen wollen, nehmen Sie Kontakt mit uns auf.