Der Meistertrunk

MT-Aufführung 13.10.2007 - JoE_014
Szene aus dem Hist. Festspiel „Der Meistertrunk“, der seit 1881 jedes Jahr zu Pfingsten im Kaisersaal des Rathauses zu Rothenburg ob der Tauber aufgeführt wird. | © Jochen Ehnes

Die Ereignisse in Rothenburg 1631

Im Jahr 1631 belagerte und unterwarf der Graf Johann Tserclaes von Tilly, der große katholische General, mit seiner Armee von 60.000 Mann die Stadt Rothenburg und hielt Kriegsgericht. Er befahl die Brandschatzung und Vernichtung der Stadt – nur einen Ausweg gab es noch…

Konnte die Stadt gerettet werden?

Nicht nur das sehenswerte Volksschauspiel in originalgetreuen Kostümen, sondern auch das große Historien-Spektakel an den Pfingstfeiertagen – beim Heereszug mit einem der größten Wagenparks der Region und einem umfangreichen Fundus an orginalgetreuen Kostümen und Waffen der damaligen Zeit – spiegelt diese Ereignisse wider.

Lassen Sie sich dieses große historische Kulturerlebnis und das bunte Treiben in der gesamten Altstadt mit über 1.000 Aktiven, großem Feldlager, uvm… nicht entgehen.

zur Netzseite des Meistertrunk

 

Logo MeistertrunkDer Verein Historisches Festspiel „Der Meistertrunk“ ist ein eingetragener, gemeinnütziger, selbständiger Verein und besteht seit 1881.

Neben den Aufführungen des Festspiels organisiert der Verein jeweils ein umfangreiches Rahmenprogramm zu allen Rothenburger Festtagen. Weiterhin unterhält er ein eigenes Museum „Das Historiengewölbe“ im Lichthof des Rathauses am Marktplatz, das jährlich von ca. 70.000 Gästen besucht wird.

Der Verein besteht aus acht Vorstandsmitgliedern, 22 Hauptausschussmitgliedern, 25 historischen Gruppen und über 1.000 Mitgliedern. Ständiger Schirmherr ist der jeweilige bayerische Ministerpräsident, derzeit Horst Seehofer.

Für das Spiel im Kaisersaal stehen zwei Maskenbildnerinnen, zwei Tontechniker, ein Oberinspizient und acht Inspizienten zur Verfügung. Die Regiearbeit wird von einem engagierten, professionellen Regisseur geleitet, derzeit Reiyk Bergemann.

Die Pflege und Ausbesserungsarbeiten der über 700 Kostüme beschäftigt ganzjährig zwei Garderobenfrauen. Für das Schneidern der Kostüme stehen eigene Schneiderinnen zur Verfügung, Schuhe, lederne Brotbeutel und Säbelscheiden fertigt ein eigener Schuster. Die Wartung des historischen Fuhrparks betreuen ganzjährig drei weitere Vereinsmitglieder.