Jürgen vom Burgtor

Münzer-JürgenEr ist seit dem Spieljahr 2006 ein weiterer Münzer, der die Gruppe durch handwerkliches Geschick und dem Hang zu derben und wohlklingenden Liedern und Gesängen bereichert.

Sein historischer Lebenslauf ist zugleich tragisch wie interessant:

Zunächst wird „Culinarius Jürgensis“ als jüngster Sohn des Werner vom Burgtor zu den Klostermönchen der „Debreziner“ geschickt. Die „Debreziner“, ein strenger Schweigeorden, der jeglichen Genüssen des damaligen Lebens abschwört, kann ihn aber nur kurze Zeit halten. Denn er verliebt sich tragisch in eine Nonne der Dominikanerinnen aus der Klostergasse.

Danach fällt er in ein soziales Loch und verbringt einige Jahre bei den untersten Schichten des Mittelalters und verdingt sich als Beutelschneider sein kärglich Brot.

Durch Zufall kommt es zu einer Begegnung mit Madeleine vom Katzenbuckel, die seine handwerklichen Fähigkeiten erkennt und ihn bei den Münzern von Rothenburg aufnimmt.